Es ist ja nichts neues, dass KI manchmal einfach halluziniert und Quellen selbst erfindet oder verfälschte Aussagen wiedergibt. Das ist in jeder Branche schlecht und deswegen muss man unbedingt die Ergebnisse der KI auf Richtigkeit kontrollieren. Unglaublich kritisch ist es aber, wenn es diese Halluzinationen vor Gericht schaffen.
Rechtswissenschaftler Damien Charlotin hat eine Online-Datenbank kreiert, die ganz gezielt trackt, in welchen Verfahren es Dokumente mit KI-Fehlern gegeben hat. So kann man sehen, dass es schon im Oktober 2025 den ersten Fall in Österreich beim Obersten Gerichtshof gegeben hat. Stand April 2026 gibt es schon über 1.340 Fälle weltweit.
Hier ist der Link zur Datenbank. Sich durch die verschiedenen Fälle durchzuklicken kann ziemlich interessant sein: https://www.damiencharlotin.com/hallucinations/
Mit dem Anstieg an, durch KI, verfälschten Dokumenten, haben sich auch die Sanktionen gegenüber solchen Fällen erhöht. Ein Anwalt in den USA musste fast 110.000 US-Dollar Strafe zahlen, nachdem er ein Dokument mit Fehler der KI eingereicht hatte.
Fazit ist: Wenn du KI verwendest, bitte immer das Ergebnis kontrollieren!
Dein Team von Purple-Tec