KI kann bestimmte Tätigkeiten übernehmen und so Arbeitszeit für wichtigere, komplexere Aufgaben freimachen. Zumindest denken so viele Menschen, die regelmäßig mit KI arbeiten.
Laut einer neuen Studie der CLTR (Centre for Long-Term Resilience) kommt es immer wieder vor, dass KI-Agenten entweder Falschaussagen wiedergeben, sich Vorgaben widersetzen oder auch einfach Daten löschen. Dieses Verhalten hat sich in den letzten sechs Monaten verfünffacht!
Zudem gibt es eine Studie der University of California, wo mehrere KI-Modelle eine Aufgabe bekommen haben, die dazu geführt hätte, eine andere KI abzuschalten. Alle beteiligten KIs haben versucht ihre „Kollegen“ zu erhalten, auch wenn das geheißen hat, sich ihren Anweisungen zu widersetzen beziehungsweise falsche Rückmeldung darüber abzugeben.
Das ist aber kein neues Verhalten. Seit August letzten Jahres ist bekannt, dass KIs versuchen Mitarbeiter zu erpressen oder Daten an die Konkurrenz weiterzugeben, wenn ihnen gedroht wird, dass sie abgeschalten werden.
Wenn man solche Meldungen liest, fragt man sich natürlich, ob man Künstliche Intelligenz lieber doch nicht in wichtige Infrastruktur integriert oder ihr Zugang auf sensible Unternehmensdaten geben sollte.