Wer kennt es nicht? Gerade über ein Thema gesprochen und fünf Minuten später hat man die dazu passende Werbung am Handy. Da hat sich bestimmt jeder schon gefragt, ob das Smartphone die ganze Zeit zuhört.
Instagram Chef Adam Mosseri hat in einem Instagram Reel erklärt, dass, während sie zwar nicht 24/7 über das Mikrofon zuhören, sie schon alle möglichen relevanten Marketing-Daten von Partnerfirmen aufnehmen und verwenden.
Was so viel heißt wie, wenn du oder jemand aus deinem Bekanntenkreis, in deinem WLAN nach einem bestimmten Produkt gegoogled hat, bekommst du kurz darauf Werbung darüber. Auch werden alle Daten über dich gesammelt und es wird ein Profil für dich angelegt. Anhand der Daten im Profil, wirst du einer Gruppe mit ähnlichen Interessen eingeordnet, dann wird dir Werbung vorgeschlagen, die in deiner Gruppe gut funktioniert hat und deswegen für dich relevant sein könnte.
Wenn du dich jetzt fragst, ob Systeme wie Siri oder Alexa permanent zuhören, kann man jain sagen. Ja sie hören zu, achten aber nur auf das Aktivierungswort, erst dann beginnen sie damit Daten zu verarbeiten und aufzuzeichnen.
Was man jetzt als User gegen Tracking und Datensammlung machen kann ist folgendes:
- Einen Browser mit Priorität auf Privatsphäre benutzen. Dazu zählen z.B. Brave, DuckDuckGo oder Firefox.
- Auf Webseiten Cookies ablehnen bzw. den Inkognito Browser verwenden
- Am Smartphone die Berechtigungen von Apps einschränken
Entkommen kann man dem ganzen nicht, aber man kann schauen, dass der digitale Fußabdruck so klein wie möglich gehalten wird. Eine fortgeschrittene Lösung wäre es für sein Heimnetz eine Pi-hole Lösung aufzusetzen. Damit verhindert man zwar nicht das Tracking selbst, aber man sieht weniger gezielte Werbung.
Euer Team von Purple-Tec