Stiftung Warentest hat gemeinsam mit ihren europäischen Partnerorganisationen Que Choisir & Testachats zwölf unterschiedliche Passwortmanager untersucht. Bewertet wurde, wie sicher die Programme arbeiten, wie zuverlässig sie sensible Daten schützen und wie benutzerfreundlich sie sich im Alltag zeigen.
Als Testsieger gehen NordPass, LastPass und RoboForm hervor. Sie überzeugen durch eine Kombi aus Sicherheit, Funktionen und einfacher Bedienung. Alle zwölf Passwortmanager wurden als sicher eingestuft, aber es gab Unterschiede bei der Bedienung oder der Inbetriebnahme.
Passwortmanager sind dafür da, sich die Passwörter für unterschiedliche Websiten und Portale nicht mehr auswendig merken zu müssen, sondern einen zentralen und sicheren Verwaltungsort zu haben. Aber da hört es oft nicht auf. Die meisten Softwares bieten auch noch eine Möglichkeit an, Dokumente, Bankdaten oder Fotos zur Aufbewahrung hochzuladen.
Am schlechtesten haben Zoho Vault, KeePassXC und Enpass abgeschnitten. Zwar sind Sicherheit und Funktionalität solide geblieben, aber in der Handhabung haben sich Schwächen gezeigt. Kritisch sahen die Tester insbesondere die schwachen Vorgaben für das Master-Passwort bei KeePassXC und Enpass.
Im Mittelfeld lagen unter anderem 1Password, Keeper, Sticky Password und Proton Pass. Preis-Leistungs-Empfehlungen gingen an Bitwarden sowie Dashlane.
Die meisten getesteten Lösungen sind kostenpflichtig, da in den kostenlosen Versionen oft wichtige Funktionen fehlen. Die Jahrespreise liegen etwa zwischen 11 und 36 Euro.
Bis auf KeePassXC sind die Passwortmanager auch für mobile Geräte verfügbar und speichern auch die Daten verschlüsselt in der Cloud, um eine geräteübergreifende Synchronisation zu ermöglichen.
Wenn du Hilfe bei der Auswahl und Installation eines Passwortmanagers brauchst, kannst du uns gerne Bescheid geben! :)
Dein Team von Purple-Tec