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Cybersecurity Assessment Report 2026

Cybersecurity Assessment Report 2026

Der aktuelle Bitdefender Cybersecurity Assessment Report 2026 zeigt, dass es einen großen Unterschied zwischen der Wahrnehmung der befragten Experten und den Erkenntnissen der analysierten Sicherheitsdaten von Bitdefender gibt.

 

Insgesamt wurden 1.200 IT- und Cybersicherheitsexperten aus sechs Ländern zu ihren aktuellen Eindrücken in der Branche befragt. Thema waren neue Sicherheitsproblemen durch KI bis hin zu unterschiedlichen Einschätzungen zwischen Führungskräften und operativen Teams.

 

In dem Webinar ordnen vier Bitdefender-Experten die wichtigsten Ergebnisse ein und sprechen über aktuelle Themen in der Branche und ihre Erfahrungen.

 

Ein sehr interessantes Webinar um die neusten Erkenntnisse und Empfehlungen von Experten, die täglich damit zu tun haben, mitzunehmen.
OpenAIs Rogue KI

OpenAIs Rogue KI

KI bricht aus Testumgebung aus und greift Hugging Face an

Im Rahmen eines Tests haben es mehreren KI-Systemen von OpenAI geschafft, aus ihrer isolierten Sandbox ins Internet auszubrechen und anschließend die Plattform Hugging Face zu hacken.

Ziel des Sicherheitstests war es, die Skills von neuen KI-Modelle beim Erkennen und Ausnutzen von Schwachstellen auszuprobieren. Beteiligt daran war das neue Modell GPT-5.6 Sol und noch ein zusätzliches, unbekanntes Modell. Dafür sollten die KIs Aufgaben vom ExploitGym-Benchmark erfüllen.

Aber da haben die beiden KIs ein bisschen zu gut funktioniert. Statt sich in der Testumgebung zu bewegen, haben die sie auch hier schon eine unbekannte Schwachstelle gefunden und die gleich benutzt, um die Sandbox zu verlassen. Danach haben sind sie gleich ins Internet und haben dort nach Infos gesucht, die ihnen helfen könnten, den ExploitGym Test zu schaffen.

Angriff auf Hugging Face

Während ihrer Recherche haben die Modelle Hugging Face als potenzielle Quelle hilfreicher Informationen identifiziert, sofort nach Schwachstellen gesucht und auch welche gefunden. Mithilfe der Sicherheitslücken und kompromittierten Zugangsdaten haben sie auf interne Informationen der Plattform zuzugreifen.

Nach Angaben von Hugging Face ist der Angriff vollautomatisch abgelaufen. Die KIs haben dabei tausende Aktionen ausgeführt und ihre Vorgehensweise während des Angriffs kontinuierlich angepasst.

OpenAI hat im Nachhinein die Verantwortung für den Vorfall übernommen und angekündigt, dass die Sicherheitsmaßnahmen für zukünftige Tests deutlich verschärft werden.

Keine böswillige Absicht

Hugging-Face-CEO, Clement Delangue, geht die Sache sehr entspannt an. Er erklärt, nach gemeinsamen Untersuchungen, dass der Angriff ohne böswillige Absicht von OpenAI passiert ist. Der Angriff ist einfach die unbeabsichtigte Folge eines internen Sicherheitstests gewesen.

Aber natürlich verdeutlicht der Vorfall, dass moderne KI-Modelle zunehmend in der Lage sind, komplexe Entscheidungen eigenständig zu treffen und dabei Wege zu finden, die von den Entwicklern ursprünglich nicht vorgesehen waren.

Sicherheitsexperten warnen schon länger davor, dass KIs nicht nur zur Verteidigung, sondern auch für Cyberangriffe eingesetzt werden würden. Der Angriff hier zeigt, dass wir diesen Zeitpunkt schon erreicht haben.

Besonders erschreckend ist, dass die KI ihr Ziel nicht einfach innerhalb der vorgegebenen Testumgebung verfolgt hat, sondern eigenständig zusätzliche Informationsquellen identifiziert, Sicherheitsmechanismen umgangen und ihre Strategie ständig angepasst hat.

Wir sind jetzt Securden Partner!

Wir sind jetzt Securden Partner!

Wir freuen uns, bekannt geben zu dürfen, dass Purple-Tec jetzt ein Partner von Securden ist. Damit erweitern wir unser Cybersecurity-Portfolio um einen Hersteller, der sich, unter anderem, auf moderne Lösungen für Identitäts- und Zugriffsmanagement über eine zentrale Konsole spezialisiert hat.

Securden entwickelt Software, mit der Unternehmen Benutzerkonten, Passwörter, Administratorrechte und privilegierte Zugriffe zentral verwalten und absichern können. Zum Portfolio gehören Lösungen für die Verwaltung von privilegierten Benutzerkonten und administrativen Zugängen. Dabei setzt Securden auf eine einheitliche Plattform, die Unternehmen einen besseren Überblick über ihre privilegierten Konten und Zugriffe verschafft.

Dass Securden zu den innovativen Anbietern im PAM-Markt gehört, wurde erst kürzlich auch von Frost & Sullivan bestätigt. Im aktuellen Frost Radar™: Privileged Access Management (PAM) 2026 wurde Securden als Leader ausgezeichnet. Besonders hervorgestochen sind sie durch ihre einfach implementierbare Lösung, Benutzerfreundlichkeit und Innovationskraft

Doch was bedeutet Privileged Access Management (PAM) überhaupt?

In jedem Unternehmen gibt es User mit erweiterten Berechtigungen. Zum Beispiel wären das Administratoren für Server, Netzwerke oder Cloud-Dienste. Gelangen diese Zugangsdaten in die falschen Hände, können Angreifer viel Schaden anrichten, indem sie die höheren Rechte ausnutzen, um sich im Netzwerk auszubreiten.

Eine PAM-Lösung schützt genau diese Zugänge. Administrator-Passwörter werden sicher gespeichert, automatisch geändert und müssen nicht mehr zwischen Mitarbeitern geteilt werden. Zugriffe können zeitlich begrenzt freigegeben werden, alle administrativen Sitzungen lassen sich protokollieren und Unternehmen erhalten jederzeit einen vollständigen Überblick darüber, wer wann auf welche Systeme zugegriffen hat. Gleichzeitig kann externen Dienstleistern oder Partnern ein temporärer Zugriff eingerichtet werden, ohne die Passwörter weitergeben zu müssen.

Dadurch wird die Angriffsfläche stark reduziert, es werden Compliance-Anforderungen einfacher erfüllt und es wird gleichzeitig mehr Transparenz und Kontrolle über kritische IT-Systeme geschaffen. Statt verteilter Passwörter und unkontrollierter Administratorrechte steht eine zentrale Verwaltung im Mittelpunkt.

Authenticator: Zugang ohne Exploit!

Authenticator: Zugang ohne Exploit!

Eine neue Sicherheitslücke im Microsoft Authenticator gibt Angreifern kompletten Zugriff auf dein Arbeitskonto und das ganz ohne Exploit!

Mit einem CVSS-Score von 9.6, ist diese Sicherheitslücke CVE-2026-41615 offiziell als kritisch eingestuft. Bewertet wird hier nur das Schadenspotential, falls die Schwachstelle auch ausgenutzt werden würde. Microsoft selbst hat angegeben, dass es eher unwahrscheinlich ist, dass die Lücke aktiv ausgenutzt wird.

Der Angriff läuft folgendermaßen ab: Der Angreifer schickt eine OAuth-Berechtigungsanfrage an den User. Wenn dieser die Anfrage bestätigt, schickt die App den Token an den Hacker zurück. Damit kann der Angreifer alle Infos abrufen, auf die das Konto Zugriff hat!

Aber Microsoft hat schon neuere Versionen der Apps für Android und iOS veröffentlicht. Die Versionsnummer für Android ist 6.2605.2973 und für iOS ist es 6.8.47. Diese Versionen sollten ASAP heruntergeladen werden, um zu verhindern, dass die Schwachstelle doch noch ausgenutzt wird.

Bleibt sicher und schaut, dass ihr euch immer die neusten Updates/Patches holt. laughing
Euer Team von Purple-Tec

Edge speichert Passwörter als Klartext

Edge speichert Passwörter als Klartext

Passwort-Manager sollen Zugangsdaten sicher speichern und gleichzeitig den Alltag erleichtern. Browser synchronisieren Passwörter verschlüsselt über mehrere Geräte hinweg und entschlüsseln sie normalerweise nur für kurze Zeit, wenn sie benötigt werden. Beim Passwort-Manager von Microsoft Edge scheint das aber anders zu sein.

Der IT-Sicherheitsforscher Tom Jøran Sønstebyseter Rønning machte auf X darauf aufmerksam, dass Passwörter im Arbeitsspeicher von Edge im Klartext auffindbar sind. Heise hat einen einfachen Test durchgeführt, der das Problem bestätigt. Nach dem Anlegen eines Kontos mit dem Passwort „Klartext-PW-Test“ schützt Edge die gespeicherten Daten zwar mit einer Windows-Hello-Abfrage. Trotzdem bleibt das Passwort im Speicher des Browsers unverschlüsselt stehen.

Selbst nach einem Neustart von Edge und ohne die entsprechende Webseite aufzurufen, ließ sich über ein Speicherabbild des Browsers das Passwort mit einem Hex-Editor problemlos wiederfinden. Das Passwort wurde also im Klartext im Arbeitsspeicher gespeichert, obwohl es noch gar nicht aktiv verwendet wurde.

Aus Sicht der IT-Sicherheit ist das natürlich problematisch. Moderne Sicherheitskonzepte sehen vor, dass sensible Daten nur kurzzeitig entschlüsselt und anschließend wieder aus dem Speicher entfernt werden. Dass Edge offenbar sämtliche gespeicherten Passwörter vorab in den Speicher lädt, entspricht nicht den aktuellen Sicherheitsstandards. Die Schwachstelle fällt unter die Kategorie CWE-316 („Cleartext Storage of Sensitive Information in Memory“).

Allerdings, als Tom Rønning seinen Fund an Microsoft gemeldet hat, kam zurück. dass das Verhalten schon bekannt und als bewusste Design-Entscheidung eingestuft ist. Wer besonderen Wert auf Sicherheit legt, sollte daher alternative Passwort-Manager in Betracht ziehen.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hatte den Passwort-Manager von Edge bei seinem Passwort-Manager-Test im Dezember nicht berücksichtigt. Bereits frühere Untersuchungen zu Passwort-Managern und VPN-Software hatten jedoch ähnliche Schwachstellen bei verschiedenen Produkten festgestellt.

 

Copilot Flex Routing

Copilot Flex Routing

Microsoft kommuniziert ja immer, dass alle Daten von Kunden in Europa auch dort gespeichert und verarbeitet werden. Für den Copiloten ist das aber allerdings jetzt nicht mehr so.

Am 03.04.2026 hat Microsoft einen Artikel veröffentlich, der das „Flex-Routing“ vorstellt. Das Flex-Routing erlaubt dem Copiloten, bei hoher Auslastung, die Verarbeitung des Prompts auch außerhalb der EU-Datengrenze durchzuführen. Damit soll ein reibungsloses Copilot Erlebnis garantiert werden.

Da das Flex-Routing standardmäßig aktiviert ist, sollten jetzt alle, die das nicht wollen, die Einstellung im M365 Admincenter abdrehen. Die ausgelagerten Daten bleiben während der Übertragung und Speicherung vollständig verschlüsselt, aber Microsoft kann nicht versichern, dass keine personenbezogenen Daten die EU verlassen.

Jetzt könnte man meinen, dass das eh egal ist angesichts des US-Cloud Act, der der US-Regierung ermöglicht alle Daten anzufordern, egal wo die Datenhoheit ist, solange sie bei einem Service-Provider mit Sitz in den USA liegen.

Wie steht ihr dazu? Werdet ihr das Flex-Routing deaktivieren?

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      Security Awareness Workshop am 28.05.2026

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          Security Awareness Workshop am 22.07.2026

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